Ausstellung

 





Marconi

Modell:Magnetdetektor
Herstellungsjahr:1902
 
Beschreibung
Marconis Magnetdetektor bestand aus zwei hufeisenförmigen Dauermagneten (M), deren gleichnamige Pole zusammenliegen. Vor den Polschuhen läuft über zwei Trommeln oder Räder ein Stahlband (B-B). Weiterhin befindet sich vor den Polschuhen eine breite Spule (C-C) und darüber eine schmale (D). Marconi führte seine Konstruktion so aus, dass das Stahlband gewissermaßen einen Kern ohne Ende für die breite Spule darstellt. Wird das Stahlband an den Polen der Dauermagneten vorbeigeführt, so bekommt es durch Influenz eine gewisse Magnetisierung, die infolge Remanenz erhalten bleibt, bis dieses Stück des Bandes in die breitere Spule eintritt. Diese Spule hat Verbindung mit der Antenne (A). Alle von der Antenne aufgenommene Energie geht über die Spule zur Erde (E) und hat, da es sich um Wechselstrom mit abnehmender Stromamplitude handelt, die Eigenschaft, den remanenten Magnetismus aus dem Stahlband zu beseitigen. Diese Änderung des magnetischen Zustands im Stahlband bewirkt durch Induktion in der zweiten schmaleren Spule einen Stromstoß; diese Induktionsströme erregen den eingeschalteten Fernhörer (Telefon). Die einfallenden Wellenzüge der Funkensender werden somit im Fernhörer als Töne - besser: Knackgeräusche - wahrgenommen. Der Detektor wird also mit seiner primären Wicklung (C-C) unmittelbar in die geerdete Antenne eingeschaltet; eine Abstimmung auf eine bestimmte Wellenlänge fand hierbei nicht statt.
 
Technische Daten
Geräte-Art:Detektor zur Hörbarmachung von gedämpften Schwingungen (Nachbildung)
Stromversorgung:-
Gehäuse:-
Gewicht:1,3 kg
Maße:Breite 22,5 cm, Höhe 5 cm, Tiefe 20 cm (geschlossen)
Bemerkung 1:-
Index:V:nein!
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