Die Zonophon A.G. aus Berlin gehörte zu den früh zugelassenen Firmen, die sich als Hersteller von Grammophonen nun auch mit der Entwicklung von Rundfunkempfängern befaßte. Anzeigen in der Fachzeitschrift RADIO belegen ein Fabrikationsprogramm, das vom Detektorempfänger über Einröhren- bis hin zu Vierröhrenapparaten reichte. Der Detektorempfänger Zonofunk A weist keinerlei Besonderheiten auf. Im Innern des Gehäuses befindet sich der Abstimmkreis, bestehend aus einer großen Zylinderspule und einem Luftdrehkondensator. Die Antenne wird induktiv über eine separate Wicklung auf den Abstimmkreis gekoppelt. Zwei Buchsenpaare erlauben den direkten Anschluß von zwei Kopfhörern, ein Überbrückungskondensator für die Hochfrequenz am Kopfhöreranschluß ist nicht vorhanden.