Ausstellung

 





Fernseh GmbH

Modell:Rieseliko-Kamerazug KJA 125
Herstellungsjahr:1953
 
Beschreibung
1953 stellte die FERNSEH GMBH eine neue Kamera-Generation mit Rieselikonoskop-Aufnahmeröhren vor, die die unempfindlicheren Superikonoskop-Röhren ablösen sollten. Die Rieseliko-Kamera eignete sich besonders für Fernsehaufnahmen im Studio und lieferte Bilder von hervorragender Qualität. Gute Auflösung über das gesamte Bildfeld, geringer Rauschanteil im Bildsignal und insbesondere der hohe verarbeitbare Kontrast bei natürlicher Wiedergabe aller Halbtöne erlaubten die Aufnahme von Szenen, wie sie normalerweise nur im Filmatelier möglich waren. Es konnten ohne Nachteil Punktscheinwerfer zur Erzeugung von besonderen Lichteffekten angewendet werden. Die Bauweise der Anlage war dem Studiobetrieb angepaßt. Die Kamera war leicht zu bedienen, sämtliche elektrischen Funktionen wurden vom Pult aus kontrolliert. Der vollständige Kamerazug besteht aus der Kamera KK Je 100 mit Rieseliko, dem Kameraverstärker mit Monitor KVs Je und den zugehörigen Kabeln. Der Revolverkopf der Kamera KK Je 100 enthält vier Fassungen für Objektive verschiedener Brennweite und eine Fassung mit Kontakten für einen Prüfprojektor, in die ebenfalls ein Objektiv eingeschraubt werden kann.
 
Technische Daten
Geräteart:Kamerazug KJA 125 bestehend aus Kamera KK Je 100 und Kameraverstärker KVs Je
Röhren/Transistoren:-
Stromversorgung:220 Volt
Gehäuse:-
Gewicht:Kamera 45 kg, Verstärker 172 kg
Maße:-
Bemerkung 1:Objektivrevolver. Elektron. Sucher
Bemerkung 2:Lichtbedarf min. 500 Lux
Bemerkung 3:Frequenzgang: 7 MHz


 

designed by Constantin Fahl Web Service

© 2010 Deutsches Rundfunk-Museum e.V. | Besucherzähler: 127.901
Kontakt & Impressum | Sitemap | Admin-Login | Seitenanfang ↑