10. Funk-Ausstellung Berlin 1933 (18. - 27. August)
Auf allen Ständen der Gerätehersteller ist die verordnete Gemeinschaftsproduktion Volksempfänger VE 301 zu sehen. Dieser, von Pg. Otto Griessing konstruierte Einkreis-Zweiröhrenempfänger mit eingebautem Freischwinger-Lautsprecher, muss von allen 28 bestehenden Firmen der Funkindustrie gefertigt und zu einem Festpreis verkauft werden. Die erste Auflage umfasst 75.000 Wechselstromgeräte im Preßstoftgehäuse (RM 76,-), 10.000 Gleichstromgeräte (RM 76,-) und 15.000 Batteriegeräte (RM 65,-) im Holzgehäuse und war innerhalb weniger Tage verkauft.
Für den Empfängerbau generell gilt seit der Funkausstellung 1933, dass die Gesamtentwicklung auf Geräte mit weniger Röhren bei höchster Leistung hinzielt. Die Röhrenindustrie hat zehn neue Röhrentypen für Spezialanwendungen entwickelt, z.B. die neue Audionröhre REN 914 mit 40facher Verstärkung, Hochfrequenz- und Exponentialpentoden und zwei Binoden. Eine neue Röhrenart ist auch die Hexode, die vorzugsweise für Mischstufen und geregelte HF- und ZF-Stufen geeignet ist. Durch die Einführung des bifilar gewickelten Heizfadens bei den indirekt geheizten Kathoden ergibt sich zusätzlich eine höhere Betriebssicherheit der neuen Röhren. Die gezeigten 100 verschiedenen Modelle lassen erkennen: Es gibt bessere Empfangsgeräte für weniger Geld. Die große Anzahl an Geradeausempfängern bietet vermehrt auch die Möglichkeit des Kurzwellenempfangs, und auch allgemein ist eine erneute Leistungssteigerung durch die Verwendung von Hochleistungs-Audionschaltungen und Pentoden als Endröhre zu verzeichnen.
In der Gruppe der Einkreiser gibt es wenig abweichende Ausführungen, zumeist sind Schaltung, Einzelteile und sogar der Aufbau gleich.
Der Z
weikreis-Dreiröhrenempfänger gilt als umstritten, da er die gleiche Leistung wie der Dreiröhren-Kleinsuper besitzt. Dennoch führen einige Firmen (z. B. Lumophon, Mende) beide Typen nebeneinander, da der Super einfacher zu bedienen ist. Die Dreikreis-Vierröhrenempfänger sind in diesem Jahr weiter verbessert worden; sie verwenden die neuen Röhren und bieten dadurch auch Fadingregelung.
Der Superhetempfänger, auf dieser Funkausstellung von jeder Firma gezeigt, wird in zwei Klassen unterteilt: Kleinsuper mit drei oder vier Röhren und Großsuper mit fünf und mehr Röhren und allem Komfort. Der Vierröhren-Super ist dem mit drei Röhren an Trennschärfe überlegen, weil er eine Zwischenfrequenzstufe mit Bandfilterkopplung besitzt. Die Großsuper mit fünf und mehr Röhren bieten durch die Hochfrequenzstufe ein Optimum an Empfindlichkeit und Vorselektion, wobei zusätzlich Wert auf eine gute Lautstärken-Automatik gelegt wird. Zur optischen Anzeige der Feldstärke des eingestellten Senders gibt es eine Reihe von Möglichkeiten: Wellenzeiger (Mende), Orthoskop (Telefunken), Wellenlot (Siemens), Wellenwaage (Owin) und Optimeter (Körting) sind die Namen, ausgeführt als Glimmlichtsäule, Messinstrument oder Schattenzeiger. Ein weiterer Schritt zur Bedienungserleichterung der Empfänger.
Als „Wunder" gelten die Skalen: fast durchweg beleuchtet, übersichtlich geeicht und teilweise für jeden Wellenbereich farbig abgesetzt. Der Hit ist die „Länderbandskala" von Siemens, ein Filmband, das in Sendergruppen und Länder aufgeteilt in jedem Feld nur die Namen der Sender des betreffenden Landes anzeigt.
Auch auf dem Gebiet des Lautsprecherbaus gibt es Verbesserungen:
1. Erhöhung des Lautsprecher-Wirkungsgrades;
2. Verbesserung der Magnetsysteme, besonders bei den permanent-dynamischen Lautsprechern;
3. Verbesserung des Membranmaterials, der Membranhalterung und der Montage.
Freischwinger-Lautsprecher werden nur noch im Volksempfänger verwendet.
11. Große Deutsche Funk-Ausstellung Berlin 1934 (17. - 24. August)
Der Volksempfänger bleibt in Schaltung, Gestalt und Preis genau so erhalten, wie er vom Vorjahr bekannt ist. Von ihm sind inzwischen eine Million Stück in Produktion gegangen. Geradeausempfänger werden weiter gebaut und gezeigt, es sind aber überwiegend nur in verbesserter Form weitergeführte Vorjahresmodelle. Bei vielen Empfängern wird die gleiche Leistung mit einer Röhre weniger erreicht, da die neuen Röhren des Vorjahres jetzt bei allen Neukonstruktionen der Firmen Verwendung finden. Neukonstruktionen mit vier und mehr Röhren gibt es nur als Superhetausführung. Den in der Saison 1934/35 gebauten 735.000 Geradeausempfängern stehen rund 310.000 Superhets gegenüber. Der Einkreis-Zweiröhrenempfänger ist kaum verändert, seine Trennschärfe und auch die Empfangsleistungen im Kurzwellenbereich sind weiter verbessert worden. Eine Neuheit ist der Zweiröhren-Reflexempfänger (z. B. Tefag Lotse) mit zwei Kreisen und einer HF-Vorstufe: der Nachfolger des Zweikreis-Dreiröhrenempfängers. Er ist trotz des niedrigen Preises (RM 165,- bis RM 210,-) durch den Wegfall einer Röhre in Bezug auf Empfindlichkeit und Trennschärfe ein ausgezeichneter Fernempfänger.
Mit Ausnahme des Volksempfängers werden von einigen Firmen (z.B. Siemens) nur noch Superhets gebaut. Fast jede Firma zeigt einen Dreiröhren-Super, der zum großen Teil in Reflexschaltung aufgebaut ist, zum Preis von RM 250,-bis RM 290,-. Diese Empfänger sind zum Teil mit Fadingregelung, eingebauter Störsperre und Bandbreitenregelung ausgestattet. Der Reflexsuper von Sachsenwerk (Olympia, RM 275,-) besitzt eine sogenannte Kinoskala, auf die der Name des eingestellten Senders in großer, weit lesbarer Schrift projiziert wird. Die Gruppe der Vierröhren-Super schließt das Bild der neuen deutschen Rundfunkempfänger des Jahres 1934, denn nur vereinzelt sieht man Superhetempfänger mit fünf und mehr Röhren. Auch hier zeigt sich, dass gleiche Leistungen gegenüber den Vorjahresgeräten mit nur vier Röhren zu erreichen sind. Der Vierröhren-Super ist das volkstümliche Spitzengerät des Jahres. Insgesamt steht bei allen Neukonstruktionen das Schlagwort Betriebssicherheit im Vordergrund, dies gilt sowohl für die Röhren als auch für die Einzelteile und Lautsprecher.
Eine interessante Neuheit gibt es bei der Firma Loewe: neue Allstromröhren für verschiedene Anwendungen (Typen WG 34, WG 35, WG 36 und WG 37), die absolut brummfrei und betriebssicher sowohl bei Wechsel- als auch bei Gleichstrom arbeiten. Diese Röhren sind auch schon in den neuen Loewe-Empfängern (Geradeaus und Superhet) eingebaut. Der Batterieempfänger wird weiterhin als Stiefkind behandelt, obwohl immer noch 42 % aller deutschen Haushalte keinen Anschluss an das Stromnetz haben. Neben dem VE 301 B II gibt es nur von den Firmen Brandt, Nora und Owin neue Batteriegeräte; von Nora wird auch ein neues Koffergerät gezeigt. Die Lautsprecherindustrie kann inzwischen auf neue, verbesserte Magnetstähle zurückgreifen, wodurch der permanent-dynamische Lautsprecher immer häufiger verwendet wird. Nur noch ca. 4% der Rundfunkempfänger sind ohne eingebauten Lautsprecher ausgerüstet, die kombinierten Geräte besitzen überwiegend eine Anschlussmöglichkeit für einen Zweitlautsprecher.

12. Große Deutsche Rundfunkausstellung Berlin 1935 (16. - 25. August)
Es ist die Funkschau der bewährten Empfänger, denn alle Firmen haben die Geräte, mit denen sie im letzten Jahr Erfolg hatten, prinzipiell beibehalten, verbessert und meist auch die klangliche Wiedergabe gesteigert. 144 neue Empfänger werden gezeigt, davon 98 für den Anschluss an Wechselstrom, drei für Gleichstrom und 44 für Allstrom, also für den Betrieb sowohl an Wechsel- und Gleichstrom. Hinzu kommen acht neue Batterieempfänger.
In der Reihe der politischen Gemeinschaftsgeräte werden zwei neue Empfänger vorgestellt: Ein Volksempfänger, der mit den neuen V-Röhren bestückt und somit für Allstrombetrieb ausgelegt ist (RM 87,-), und der Arbeitsfront-Empfänger DAF 1011 (RM 295,-). Dieser Dreikreis-Vierröhrenapparat, eingebaut in ein wuchtiges Metallgehäuse und mit einer leistungsstarken Niederfrequenzstufe ausgerüstet, ist bestimmt für Gemeinschaftsempfang in den Betrieben.
Beim Einkreiser zeigen sich weitere Verbesserungen: Eingebauter Sperrkreis, dynamischer Lautsprecher, Klangfarbenregler, neue Eisenkernspulen und mitlaufende Rückkopplung bringen Leistungssteigerung, verbesserten Klang und mehr Bedienungskomfort. Neu ist auch die Sparschaltung (Graetz Topas, RM 171 ,50), mit der sich bei Ortsempfang die Stromaufnahme um ca. 45 % reduzieren lässt.
Der weit verbreitete Fernempfänger wird in diesem Jahr vom Zweikreis-Dreiröhrengerät angeführt, der von allen maßgebenden Herstellern gebaut wird. Verbesserte Schwundregelung, eingebautes Messinstrument für die sichtbare Abstimmung und Stummabstimmung gehören schon fast zum Standard. Neu ist der sogenannte Schnellgang, eine doppelte Übersetzung des Skalenantriebes, der durch Druck auf den Abstimmknopf eingeschaltet werden kann und zur schnelleren Auffindung eines Senders am anderen Ende des Abstimmbereiches dient.
Keine Firma ohne Vierröhren-Super: Hier lässt sich ein Rückgang des Dreiröhren-Supers erkennen, der ja ähnliche Leistungen wie ein Zweikreis-Dreier aufweist. Der Vierröhren-Super hat sich zum Standard-Hochleistungsempfänger entwickelt und wird in zahlreichen Varianten gezeigt. Seine Merkmale sind fünf bis neun Kreise, Schwundausgleich, Kurzwellenbereich, selbsttätige Krachbeseitigung während des Abstimmens und Bandbreitenregelung. Fünf Spitzensuper mit sechs bis neun Röhren werden von den Firmen Körting, Schaleco und Telefunken gefertigt und sind mit jedem denkbaren Komfort ausgestattet. Alle Großsuper besitzen den Kurzwellenbereich. Das Spitzengerät der Firma Körting, die Type Ultramar (RM 580,-), ist mit einem Niederfrequenzverstärker in Gegentaktschaltung und zwei Lautsprechern ausgerüstet, ein Beispiel für besonders guten Klang.
Bemerkenswert ist auch die Vielfalt der Gehäuseformen. Neben der bekannten Hochkantform gibt es jetzt häufig das flache Gehäuse, bei dem der Lautsprecher nicht mehr über, sondern neben der Skala eingebaut ist. Bogen-, Truhen- und Schatullenform runden das Bild des Empfängeräußeren ab.
Telefunken stellt ein neues Tonaufzeichnungsverfahren vor: das Magnetophon. Neben dem Licht- und Nadeltonverfahren (Tonfilm und Schallplatte) hat das Magnettonverfahren bisher nur eine geringe Verbreitung gefunden, z. B. bei Diktiermaschinen. Hierbei wurden für die Aufzeichnung Stahldraht oder Stahlband verwendet, deren Wiedergabequalität aber nur sehr beschränkt ist. Beim Magnetophon wird ein neuer Schallträger benutzt, der aus einem dünnen Film besteht, auf dem eine Schicht feinverteiltes Eisenpulver aufgebracht ist. Eine Filmspule vom 30 cm Durchmesser hat eine Aufnahmedauer von 25 Minuten und kann beliebig oft gelöscht und wiederverwendet werden.
13. Große Deutsche Rundfunkausstellung Berlin 1936 (28. August - 6. September)
Die Funkausstellung 1936 steht im Zeichen des besseren Klanges, vom technisch guten zum musikalisch schönen Klang, d. h. der größeren Natürlichkeit der Wiedergabe. Dies hat zwei Gründe: die neuen Lautsprecherröhren AL 4 / CL 4, AD 1 und eine Steigerung des Lautsprecherwirkungsgrades um fast das Doppelte. Das Zusammenspiel dieser beiden Faktoren ergibt eine hörbare Verbesserung der Wiedergabe des tieferen Tonfrequenzbereiches. Ein weiterer Faktor der verbesserten Klangqualität ist der Bandbreitenregler, der bei einer großen Anzahl der neuen Apparate eingebaut ist. Stellt man die Bandbreite auf schmal, dann arbeitet der Empfänger mit optimaler Trennschärfe, lässt aber nur ein schmales Frequenzband durch. Bei starken Sendern, z. B. Ortssendern, wird durch die breite Einstellung eine optimale Klangwiedergabe erreicht.
Die flache Gehäuseform hat sich durchgesetzt. Die Gruppierung der Empfängerklassen ist ziemlich unverändert. Bei den Geradeausempfängern gibt es neben den Volksempfängern die Einkreis-Zweiröhren-Empfänger zwischen RM 139,- und RM 170,-, in der preiswerten Ausführung mit magnetischen, sonst mit den klanglich besseren dynamischen Lautsprechern ausgestattet. Die Auswahl ist groß, es gibt 33 Wechselstrom- und 19 Allstromgeräte, fast alle im Holzgehäuse und mit den neuen Fünfpol-Endröhren (Pentoden) bestückt. Die Einkreiser der Firmen Graetz und Loewe besitzen Sparschaltung, die die Leistungsaufnahme auf etwa die Hälfte herabsetzt, wenn man sich mit geringerer Lautstärke begnügt. Einen neuen Gemeinschaftsempfänger produziert die Radio-Union, ein Zusammenschluss der (kleineren) Firmen Brandt, Braun, Mästling, Radio-Funkwerkstätten, Rundfunktechnische Erzeugergemeinschaft, Schaleco und Wega. Dieser RU 1 ist ein Einkreis-Zweiröhren-Empfänger mit dynamischem Lautsprecher im Pressgehäuse (RM 137,50).
Die Funkausstellung 1936 steht im Zeichen des besseren Klanges, vom technisch guten zum musikalisch schönen Klang, d. h. der größeren Natürlichkeit der Wiedergabe. Dies hat zwei Gründe: die neuen Lautsprecherröhren AL 4 / CL 4, AD 1 und eine Steigerung des Lautsprecherwirkungsgrades um fast das Doppelte. Das Zusammenspiel dieser beiden Faktoren ergibt eine hörbare Verbesserung der Wiedergabe des tieferen Tonfrequenzbereiches. Ein weiterer Faktor der verbesserten Klangqualität ist der Bandbreitenregler, der bei einer großen Anzahl der neuen Apparate eingebaut ist. Stellt man die Bandbreite auf schmal, dann arbeitet der Empfänger mit optimaler Trennschärfe, lässt aber nur ein schmales Frequenzband durch. Bei starken Sendern, z. B. Ortssendern, wird durch die breite Einstellung eine optimale Klangwiedergabe erreicht.
Die flache Gehäuseform hat sich durchgesetzt. Die Gruppierung der Empfängerklassen ist ziemlich unverändert. Bei den Geradeausempfängern gibt es neben den Volksempfängern die Einkreis-Zweiröhren-Empfänger zwischen RM 139,- und RM 170,-, in der preiswerten Ausführung mit magnetischen, sonst mit den klanglich besseren dynamischen Lautsprechern ausgestattet. Die Auswahl ist groß, es gibt 33 Wechselstrom- und 19 Allstromgeräte, fast alle im Holzgehäuse und mit den neuen Fünfpol-Endröhren (Pentoden) bestückt. Die Einkreiser der Firmen Graetz und Loewe besitzen Sparschaltung, die die Leistungsaufnahme auf etwa die Hälfte herabsetzt, wenn man sich mit geringerer Lautstärke begnügt.
Einen neuen Gemeinschaftsempfänger produziert die Radio-Union, ein Zusammenschluss der (kleineren) Firmen Brandt, Braun, Mästling, Radio-Funkwerkstätten, Rundfunktechnische Erzeugergemeinschaft, Schaleco und Wega. Dieser RU 1 ist ein Einkreis-Zweiröhren-Empfänger mit dynamischem Lautsprecher im Pressgehäuse (RM 137,50). Den Schwerpunkt der Superhets bildet das Vierröhrengerät, hier gibt es 63 Neuvorstellungen mit fünf bis sieben Kreisen. Die Deutscher Olympia-Koffer, 1936Fünfkreiser (um RM 270,-) zeichnen sich durch große Sparsamkeit in der Ausstattung aus, besitzen aber trotzdem hohe elektrische Güte und Zuverlässigkeit. Die teureren Sechs- und Siebenkreis-Super sind durchweg mit Kurzwellenteil ausgestattet und zeigen hohen Bedienungskomfort: Bandbreitenregelung, sichtbare Abstimmung (Abstimmanzeiger), Stummschaltung, Klangregelung, große und übersichtliche Skalen (Philips Aachen: Klappskala; Sachsenwerk Olympia: Kinoskala), Störsperre.
Bei den Spitzengeräten um RM 500,- mit fünf bis neun Röhren und bis zu neun Kreisen werden alle Wünsche nach Empfindlichkeit, Trennschärfe und einfacher Bedienung erfüllt, auch am Klang ist durch die teilweise Verwendung von Gegentakt-Endstufen kaum noch etwas auszusetzen. Hier kommt das Zusammenspiel zwischen leistungsstarken Endröhren und guten Lautsprechern sowie die Verwendung von Holzgehäusen bester Qualität zum Tragen.
Neben den Schallplattenlaufwerken mit elektrischem Tonabnehmer für den Anschluss an das vorhandene Radio gibt es zwei Arten von Kombinationsgeräten: die Truhenform als Tischgerät (ab RM 199,-) und den Musikschrank (bis RM 1.600,-).
An Batteriegeräten wird nicht viel Neues gezeigt; bei den Koffergeräten ist es der Deutsche Olympia-Koffer, ein Zweikreis-Vierröhren-Geradeausempfänger im Holzkoffer (8,4 kg mit Batterien) zum Preis von RM 156,-, ebenfalls ein Gemeinschaftsprodukt der deutschen Funkindustrie.
14. Große Deutsche Rundfunkausstellung Berlin 1937 (30. Juli - 8. August)
Das Äußere der Rundfunkempfänger hat sich in diesem Jahr kaum gewandelt: Die schon im Vorjahr dominierende Flachbauform hat sich weiter durchgesetzt, die Gehäuse bestehen bis auf wenige Ausnahmen (Press-Stoff) aus Edelholz, häufig mit Metallzierleisten versehen. „Außen alt - innen neu!"
Durch die ab 15. Juli 1937 in Kraft getretenen Röhren-Preissenkungen steht die Funkausstellung 1937 im Zeichen einer spürbaren Preissenkung der Geräte. Außerdem gibt es eine Typenverringerung, die auch zu einer Verschiebung innerhalb der Gerätegruppen führt und einen deutlichen Trend zum Superhet zeigt.
Der Einkreiser hat sich gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig verändert, die Preissenkungen machen sich bei dieser niedrigen Preisklasse (RM 125,- bis RM 170,-) naturgemäß am geringsten bemerkbar. Durch die zunehmende Verwendung des permanent-dynamischen Lautsprechers an Stelle des Freischwingers hat jedoch der Klang bei einigen Geräten an Qualität deutlich zugenommen.
Wegen der ständig wachsenden Zahl der Großsender wird der Zweikreiser mit seiner besseren Trennschärfe empfohlen. Dieser ist überwiegend mit drei Röhren ausgestattet und liegt im Preis knapp unter RM 200,-. Durch den Wegfall des Rückkopplungsknopfes, verbesserten Gleichlauf der Kreise und die Verwendung besserer Lautsprecher sind Bedienung, Trennschärfe und Klanggüte beträchtlich gesteigert worden. Innerhalb dieser Empfängerklasse gibt es noch den Unterschied zwischen den preiswerten Geräten ohne und den „vollendeten Zweikreisern" mit Schwundausgleich. In die Preisklasse der bisherigen besten Zweikreiser (unter RM 250,-) rutscht jetzt der preiswerte Fünf- oder SechskreisVierröhrensuper, auch „Marksteinsuper" genannt (z. B. Graetz, Mende, Saba, Telefunken). Dieser Super weist die gleichen Empfangsleistungen wie der des Vorjahres auf, ist klanglich aber deutlich überlegen und durch vereinfachte Fertigungsmaßnahmen und die Röhrenpreissenkungen um 15 % billiger. Er bildet die größte Gruppe und ist der Verkaufsschlager dieses Jahres. An diese Preislage schließt sich der Vierröhren-Dreibandsuper an (RM 245,- bis RM 300,-) und bietet als Ergänzung des neuen Gebrauchssupers den Empfang des Kurzwellenbereiches und zum Teil auch die neue optische Abstimmanzeigeröhre, das magische Auge.
In der Preisklasse von RM 300,- bis RM 745,- sind die Groß- und Luxussuper angesiedelt, ausgestattet mit fünf bis acht Röhren. Merkmale dieser Großsuper sind: Kurzwellenbereich, Monoknopfbedienung (Philips), magisches Auge, verbesserte Bandbreitenregelung, als Neuheit in diesem Jahr automatische Scharfabstimmung (z. B. Körting, Telefunken) und verbesserter Klang. Bei den Spitzengeräten muss die Motorabstimmung erwähnt werden (Körting, Saba); durch die Verwendung von Gegentakt-Endstufen mit zwei Lautsprechern wird Raumklang erreicht. Auch neue Phono-Radio-Kombinationen werden wieder gezeigt, vom preiswerten Tischgerät mit eingebautem Einkreis-Empfänger (Telefunken 713 WS, RM 235,-) bis hin zu Musikschränken, die durchweg mit leistungsstarken Superhetempfängern ausgerüstet sind (RM 650,- bis RM 1.100,-).
An Batterieempfängern werden in diesem Jahr drei neue Superhets und mehrere neue Ein- und Zweikreiser vorgestellt; die Firma Roland Brandt hat allein vier neue Batteriegeräte im Programm. In ihrer Verarbeitung und Ausstattung haben sich diese Geräte sehr verbessert, sie verfügen wie die Netzempfänger über solide Gehäuse mit übersichtlichen Skalen, und durch die permanent-dynamischen Lautsprecher geben sie durchweg einen guten und vollen Klang. Neben dem Volksempfänger und dem Olympia-Koffer gibt es ein weiteres Gemeinschaftsgerät: „Stuttgart", ein für die Auslandsdeutschen bestimmter Übersee-Empfänger. Es handelt sich hier um einen Großsuper mit fünf Röhren und sieben Kreisen für den Empfang der Wellenbereiche 13-35 m, 28-80 m und 198-570 m. Der Preis des Volksempfängers wird auf RM 65,- gesenkt.
15. Große Deutsche Rundfunkausstellung Berlin 1938 (5. - 21. August)
Die Empfangsgeräte der neuen Saison zeichnen sich durch eine weitergehende Klangverbesserung aus, die sogar bei Einkreisgeräten durch Gegenkopplung und Bassanhebung erreicht wird. Bei Geräten der oberen Preisklasse ist ein höherer Bedienungskomfort zu beobachten. Auffallend ist auch das deutlich größere Angebot an Rundfunkempfängern: Nach dem „Anschluss" sind zum ersten Mal fünf Firmen aus Österreich auf der Funkausstellung mit ihrem Angebot vertreten (Eumig, Ingelen, Minerva, Nikolaus Eltz/Radione und Kapsch). Insgesamt werden über 210 neue Rundfunkempfänger ausgestellt.
Die Zahl der Geradeausempfänger ist im Verhältnis zu der des Superhets stark zurückgegangen, nur 56 neue Geräte ab RM 120,- sind zu sehen, davon lediglich zwei Dreikreisempfänger. Neue Einkreisempfänger werden nur noch von wenigen Firmen produziert, technisch und klanglich wurden sie durch die Verwendung der Sparschaltung, der mitlaufenden Kopplung und der niederfrequenten Gegenkopplung weiter verbessert. Beherrscht wird der Einkreiser- Markt durch die Gemeinschaftserzeugnisse: Der neue Volksempfänger VE 301 dyn ist bei gleichbleibendem Preis (RM 65,-) jetzt mit einem elektrodynamischen Lautsprecher ausgerüstet; das Gehäuse besitzt eine waagerecht eingebaute, mit Sendernamen bedruckte Leuchtskala, neben der erstmalig das Hakenkreuz-Symbol eingeprägt ist, und einen viereckigen Lautsprecherausschnitt.
Der Deutsche Kleinempfänger DKE 1938 ist das neueste Produkt politischer Einflussnahme:Für nur RM 35,- soll ihn sich auch der ärmste Volksgenosse leisten können. Es ist ein Einkreisempfänger für Allstrombetrieb mit automatischer Wellenbereichsumschaltung und eingebautem Freischwinger-Lautsprecher; durch die Verwendung der neu entwickelten V-Röhren liegt der Leistungsverbrauch bei nur 15 Watt. Die Gruppe der Zweikreisempfänger zeigt gegenüber dem Vorjahr einen gleichbleibenden technischen Stand, fast alle Zweikreiser sind mit Schwundausgleich ausgestattet. Alle Geradeausempfänger werden, mit zwei Ausnahmen der Firma Roland Brandt, ohne Kurzwellenteil gebaut.
Die Superhetempfänger sind auch in diesem Jahr wieder marktbeherrschend. Der preiswerteste Super ist der Vierröhrensuper ohne Kurzwellen-Empfangsbereich (unter RM 220,-). Er spricht die Gruppe der Hörer an, die den Rundfunkempfang ausschließlich aus musikalischem Interesse betreibt. Etwa 20 Reichsmark teurer ist der Vierröhrensuper mit Kurzwellenbereich, der sogenannte Weltempfangs-Kleinsuper. In der Gruppe der Mittelsuper (RM 250,- bis RM 300,-) bieten die Hersteller in diesem Jahr eine besonders reichhaltige Auswahl an Geräten an, die durchweg für den Empfang von drei Wellenbereichen ausgelegt sind. Diese Radios sind mit magischem Auge, Schwundausgleich, Feinregulierung für Trennschärfe, Lautstärke und Klang, Sprache-Musik-Schalter, Stummabstimmung, Gegenkopplung mit Bassanhebung und großen, übersichtlichen Skalen mit teilweise weit über 100 Sendernamen ausgestattet. Neue Wege des Innenaufbaus gehen hier z. B. Siemens (Jupiter) und Telefunken (Zeesen 875 WK), sie verwenden ein die Reparaturen erleichterndes senkrecht eingebautes Chassis.
Der Großsuper (ab ca. RM 310,-) zeigt sich in diesem Jahr als der Spitzensuper von gestern. Er ist zum Teil mit den neuen Stahlröhren ausgerüstet und verwendet eine 18-Watt-Endpentode in Verbindung mit besonders guten Lautsprechern mit Hochtoneffekt. Bei einigen Fabrikaten erleichtern automatische Scharfeinstellung und unterteilte Kurzwellen-Empfangsbereiche die Bedienung. In der Preisklasse über RM 400,- zeigt die Industrie ihre Spitzensuper, die meist mit einer Gegentakt-Endstufe ausgerüstet sind. Automatische Scharfabstimmung ist hier schon selbstverständlich, neu ist aber die Drucktastenleiste, bei der man sechs bis acht Sender frei wählen kann (z. B. Blaupunkt, Mende, Philips). Neben wenigen Batteriesupern gibt es auch dieses Jahr neue Truhen und klanglich besonders hochwertige Musikschränke mit eingebautem Phonoteil, die teuersten der deutschen Rundfunkempfänger (RM 774,- bis RM 1.980,-).
Die Ankündigung der Freigabe des Fernsehempfangs für die Allgemeinheit ab 1. Oktober 1938 zeigt ein neues Erscheinungsbild: Zum ersten Mal stehen auf der diesjährigen Funkausstellung die Fernsehempfänger gleichberechtigt neben dem Hör-Rundfunk, d. h. das Fernsehen wird nicht mehr im Rahmen einer „Sonderschau" vorgeführt. Die Tisch-Fernsehempfänger sind kaum größer als ein mittlerer Superhet, arbeiten nach der neuen 441-Zeilen-Norm, und ihre Preise liegen im Bereich um RM 800,-.
Folgende Firmen stellen neue Fernsehempfänger vor: Die Fernseh AG zeigt den Tischempfänger DE 7 mit 23 x 20 cm Bildgröße und ein Standgerät DE 6 mit 32 x 27 cm Bildgröße, bei dem das Bild der senkrecht eingebauten Bildröhre über einen Umlenkspiegel betrachtet wird; beide Typen gibt es auch mit einem eingebauten Rundfunkteil (DE 6 R und DE 7 R). Der Lorenz Heimfernseher 1938 mit einer Bildgröße von 23 x 20 cm ist äußerst kompakt aufgebaut, das Lorenz Standgerät hat eine Bildgröße von 37,5 x 32 cm. Auch hier wird das Bild über einen Spiegel betrachtet; zusätzlich zum Fernseh-Empfangsteil ist das Rundfunkchassis Lorenz Super 200 eingebaut. Der Telefunken Bildempfänger TF 1 mit einer Bildgröße von 20 x 17 cm arbeitet ohne Tonempfangsteil, hier wird der Fernsehton auf eine Mittelwellenfrequenz umgesetzt und kann im separaten Rundfunkempfänger hörbar gemacht werden. Zusätzlich werden von Loewe (FET-Serie), TeKaDe und Telefunken Fernsehschränke vorgestellt, die teils für die unmittelbare Betrachtung des Bildschirmes der Röhre eingerichtet sind, teils die Betrachtung des Bildes über einen Spiegel ermöglichen.
16. Große Deutsche Rundfunk- und Fernseh-Rundfunk-Ausstellung Berlin 1939 (28. Juli - 6. August)
Die Funkausstellung 1939 hinterlässt drei technische Eindrücke: hochwertige musikalische Wiedergabe, leistungsfähiger Kurzwellenempfang und Drucktasten.
Die musikalische Wiedergabe ist durch schaltungstechnische Änderungen und vor allem durch Qualitätssteigerung im Lautsprecherbau wieder deutlich verbessert worden. Der Klang im Bassbereich ist durch neue Lautsprechermembranen und bessere Membranaufhängung natürlicher geworden, störende Eigenresonanzen konnten beseitigt werden. Die Empfangsleistung auf Kurzwelle ist durch Bereichsunterteilung und Bandspreizung gestiegen, letztere macht das Einstellen eines Senders auf Kurzwelle „kinderleicht". Die Drucktastenabstimmung, die im vergangenen Jahr nur bei den teuersten Spitzengeräten zu finden war, gibt es jetzt außer bei den Superhet-Empfängern in allen Preisklassen. Auch die Preise sind in diesem Jahr wieder gesunken: Kostete zum Beispiel ein Vierröhren-Standardsuper 1935 noch rund RM 275,-, so liegt der Preis jetzt bei RM 186,-. Hier kommt zum Teil die von einigen Firmen vorgenommene Vereinheitlichung des Empfängerchassis zur Wirkung. Die Anzahl der neuen Rundfunkempfänger in dieser Saison ist wieder höher als im Vorjahr: Von den jetzt 34 Fabriken, die Markenempfänger herstellen, werden 242 neue Typen vorgestellt. Der Bereich Einkreisempfänger wird durch die Gemeinschaftsempfänger abgedeckt. Bei den 14 neuen Zweikreisern wird zwischen den einfachen, klassischen Schaltungen (Hochfrequenzstufe, Audion, Endstufe) mit sparsamster Ausstattung (RM 135,-) und dem hochgezüchteten Zweikreiser mit zwei Hochfrequenzstufen, Schwundausgleich und Bandbreitenregelung (RM 178,-) unterschieden.
In der großen Gruppe der Superhetempfänger fallen in diesem Jahr besonders die Geräte mit Drucktasten auf, insgesamt 43 Typen. Bei diesen Empfängern wird sowohl das mechanische als auch das elektrische Drucktastenverfahren angewendet. Bei dem mechanischen Verfahren wird der Abstimmkondensator durch den Tastendruck in die richtige Stellung gebracht, beim elektrischen Verfahren werden vorabgestimmte Kreise eingeschaltet. Diese Technik ist sogar in den preiswerten Standard-Superhets zu finden. Das billigste Gerät, der Sachsenwerk Olympia 405 W (RM 173,-), ist ein reiner Drucktastenempfänger, da auf die kontinuierliche Senderabstimmung durch einen Drehkondensator verzichtet wird. Einige Firmen bieten ihre Mittelsuper wahlweise mit und ohne Drucktastenabstimmung an, der Aufpreis für diesen zusätzlichen mechanischen Aufwand beträgt etwa RM 40,-. Die Sparschaltung ist immer häufiger anzutreffen, und auch das magische Auge ist in ca. 70% der Superhet-Empfänger zum Standard geworden. Unter den Spitzengeräten sind sieben Geräte mit Motorabstimmung vertreten.
Der Musikschrank als „Krönung des Programms" ist häufiger vertreten. In diesem Jahr zeigen besonders die Modelle von Blaupunkt, Körting, Mende und Philips den klanglichen Fortschritt (RM 650,- bis RM 1.500,-).
Batterieempfänger werden jetzt erstaunlicherweise von allen großen Firmen hergestellt, hierbei überwiegt die Superhetschaltung mit integriertem Kurzwellenbereich.
Im Mittelpunkt des Fernsehens steht auf der Funkausstellung 1939 der Einheits-Fernsehempfänger E 1, der von den Firmen der Fernseh-Industrie (Fernseh AG, Radio AG D.S. Loewe, C. Lorenz AG, TeKaDe und Telefunken GmbH) in Gemeinschaftsarbeit entwickelt und produziert wird. Dieser Tischfernseher verwendet eine neu entwickelte Rechteckbildröhre mit besonders kurzer Bauform und einer Bildgröße von 23 x 20cm. Der E 1 soll ab Mitte Dezember 1939 zum Preis von RM 650,-lieferbar sein.
Aber auch eigene neue Modelle der Fernsehfirmen werden gezeigt, z. B. der Bildempfänger DE 9 der Fernseh AG, der nur halb so groß ist wie das vom Vorjahr bekannte Tischmodell DE 7, nur das Bild liefert und zur Tonwiedergabe einen separaten Rundfunk-Superhet benutzt. Der DE 8 R der Fernseh AG, ein Tischempfänger, hat dagegen ein eingebautes Rundfunkchassis. Lorenz zeigt zwei neue Tischempfänger mit und ohne eingebauten Rundfunkempfangsteil. Die Bildgrößen dieser Fernsehgeräte liegen bei etwa 23 x 20 cm bis 32 x 27 cm. Von Lorenz und der Fernseh AG werden auch Heimprojektions-Fernsehempfänger gezeigt, die mit Hilfe einer Projektionsoptik Bildgrößen bis zu 50 x 42 cm erreichen.

1940-1945: Krieg und Zusammenbruch
Am 1. September 1939, nur wenige Wochen nach der Funkausstellung, marschierte Deutschland in Polen ein und löste damit den Zweiten Weltkrieg aus. Mit Kriegsbeginn wurde die Inlandsproduktion eingestellt, das Abhören ausländischer Hörfunk-Sender bei Todesstrafe verboten; ab 9. Juni 1940 strahlten alle deutschen Hörfunk-Sender ein Einheitsprogramm aus, ab April 1941 wurde die Fertigung aller nicht kriegswichtigen Gegenstände verboten und zwei Monate später stellten alle deutschen Rundfunkzeitschriften ihr Erscheinen ein...
Während der Kriegszeit war die Funkindustrie vorwiegend mit Rüstungsaufträgen ausgelastet, so dass die Herstellung von Rundfunkgeräten - insbesondere Markenempfängern - schon aus Mangel an Rohstoffen (u.a. NE-Metallen), nur noch im begrenzten Umfang weitergeführt werden konnte; sie wurden vor allem exportiert, um Devisen zu beschaffen.
Immerhin lässt die Zahl der Tonrundfunkgenehmigungen während der Kriegszeit erkennen, dass in den Jahren 1940 - 1941 noch etwa je 1 Million Rundfunkgeräte abgesetzt wurden.
1942 kamen nur noch rund 300 000 neue Rundfunkteilnehmer hinzu. Dies lässt auf einen fühlbaren Rückgang im Absatz für Rundfunkgeräte schließen. Die Zahl der Rundfunkteilnehmer ging dann 1943 und 1944 absolut, vor allem infolge der Verbombung von Wohnvierteln, zurück.

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