Die Funkausstellungen ab 2011

 

51. Internationale Funkausstellung Berlin 2011 (2. September bis 7. September) 

 

ifa2011-15.jpgNeben vielen Weiterentwicklungen stand in diesem Jahr bei den Fernsehgeräten die Weiterzusammenführung von den modernen Flachbildschirm-Fernsehern mit dem Internet und der Neustart des digitalen Radios (Digitalradio, DAB+) bei den Ausstellern im Vordergrund:

 

Fernsehen und Internet. Der technische Sammelbegriff ist "HBBTV" (neudeutsch: Hybrid broadcast broadband TV) oder / und Smart-TV, sowie WEB-TV. Es ist der Versuch, auf dem Fernsehempfänger zusätzliche Informationen und Dienste bereitzustellen. Es wird ergänzend zum "alten" Fernsehsignal der Zugang zum schnellen Internet (DSL per LAN oder WLAN) benötigt. Eine Art  neuer Video-Text / Programm-Guide steht dann zur Verfügung, um Informationen zu Sendungen, Nachrichten, video on demand, usw direkt auf dem TV-Gerät zu zeigen.

 

ifa2011-16.jpgWeiter bieten Hersteller über die selbe Schnittstelle einen reduzierten und von diesem Hersteller kontrollierten Zugang zum Internet. Der Schwerpunkt liegt wohl derzeit noch bei gewerblichen Angeboten und Dienstleistungen. Die Welt der "APPS" wird auch hier eingebunden.

 

Es gibt auch Zusatz-Geräte, die den HBBTV-Service für nicht-internet-fähige Fernseher bieten oder sogar SAT-Receiver mit HbbTV-Unterstützung.

 

Auf die technischen Details wird auf dieser WEB-Site an anderer Stelle noch genauer eingegangen. mehr.jpg

 

DAB +. Nachdem die Jahre (1998 - 2010) des ersten digitalen Rundfunk-Versuchs weniger erfolgreich zu Ende gegangen sind, wird 2011 ein Neustart (Restart) mit DAB+ gewagt. Diesmal scheint es mehr Endgeräte zu geben, auch sind die Rundfunk-Sender stärker engagiert.

 

DAB+ bringt mehr Programme pro Sender unter und kann auch Zusatzdienste, wie "Journaline" (ein textbasiertes Informationssystem mit Menü-Führung) und eine DIA-Show-Funktion anzeigen. Allerdings zeigen auch in diesem Jahr kaum Hersteller Geräte, die schon über die Slide-Show-Option verfügen. Das Photo oben links zeigt ein Modell von PURE Sensia mit Photofähigkeit. Bleibt abzuwarten, wie das Publikum auch diesen Digital-Radio-Versuch annimmt. Wir gehen auf diese Problematik an anderer Stelle genauer ein. mehr.jpg

 

ifa2011-22.jpg3D-Fernsehen ist noch mehr als im vergangenen Jahr eine der Hauptatraktionen auf der IFA. Neben den verschiedenen Systemen, die zur räumlichen Betrachtung eine Brille benötigen, drängen auch "brillenlose" Systeme (z.B. Toshiba) auf den Markt. Der Betrachter kann ohne Brille die 3D-Wirkung geniessen.

 

Allerdings ist ein gemeinsames Stereo-Sehen für mehrere Personen nebeneinander noch nicht optimal gelöst. Bei den 3D-Geräten mit Brillennutzung "kämpfen" die Shuttertypen und Polarisationstypen um die Marktanteile.

 

Einige Photos vom Stand des Deutschen Rundfunk-Museums sind hier und in der Online-Galerie zu sehen.

 

Weitere Informationen zum 3D-Fernsehen: mehr.jpg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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RST 04.10.2011 /  04.10.2011

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