Die Begriffe Rundfunk und Radio sind heutzutage so geläufig * und selbstverständlich, dass es vielleicht schwerfällt, die eigentliche Wortbedeutung zu erkennen. Deshalb ein kurzer Rückblick auf die Zeit, in der die beiden Begriffe entstanden:
Im Gegensatz zur schon seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts existierenen Draht-Morse-Telegraphie, brachte die drahtlosen Morse-Telegraphie erhebliche Reichenweiten- und Versorgungsbebiets- und Kosten-Vorteile. Man erzeugte in der Anfangszeit der drahtlosen Telegraphie die Sender-Energie mit sogenannten Funken-Strecken. Dabei schlugen tatsächlich hintereinander weg starke Funken über, Knallfunken, die dann über geeignete Maßnahmen zu Antennen geleitet wurden und in den Raum abstrahlten. Drahtlose Telegraphie und (laute) Knallfunken gehörten zusammen. * = Das stimmt für junge Menschen so vielleicht nicht mehr. Es gibt schon viele junge Leute, die kein Radio (oder sogar keinen Fernseher mehr) nutzen, sondern voll über Internet an Unterhaltung und Information kommen.
RST 14.07.2011
designed by Constantin Fahl Web Service
© 1998-2012 Deutsches Rundfunk-Museum e.V. | Besucherzähler: 465.614
Kontakt & Impressum | Sitemap | Admin-Login | Seitenanfang ↑