Die Räumlichkeiten des Museums 1973 bis 1888

lageplan.jpgDas Museum hatte bis 1988 im Erdgeschoß einen großen und einen kleineren Ausstellungsraum, neben weiteren Räumen der Verwaltung und Lagerung.

 

Von 1973 bis 1988: Der große Ausstellungsraum war in Themen-Zonen unterteilt. Es ging darum, Radios und Fernsehgeräte in ihrer zeittypischen Umgebung zu zeigen. Die Skizze rechts zeigt den Lageplan des öffentlichen Teils des Erdgeschosses (auf Skizze klicken).

 

 

 

Die folgenden Photos zeigen nachempfundene Szenen, die mit viel Liebe zum Detail (vom SFB Kulissen/Bühnenbau 1973 gebaut) mit zeitnahen Möbeln, Tapeten, Lampen, usw. ausgestattet, dem Besucher die Exponate nahe bringen sollten.

 

 

 

 

 

 

Bitte auf die Photos klicken

Im Voxhaus-Studio 1923

(1)

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In einem Wohnzimmer der "Zwanziger Jahre" (2)

Radios in einem Wohzimmer der zwanziger jahre

In einem Radioladen

(3)

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In einer Rundfunkwerkstatt

(4)

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In einer Fernsehstube der Reichspost (5)

In einer Fernsehstube der Reichspost

In einem Luftschutzkeller

(6)

Radio im Luftschutzkeller

In einem Wohnzimmer der "Fünfziger Jahre" (7)

Radios in einem Wohnzimmer der fünfziger Jahre

In einem Wohnzimmer der "Siebziger Jahre" (8)

Radios und Fernseher in einem Wohnzimmer der siebziger Jahre

 

 

 

  1. Voxhaus. Im Gebäude der Firma Voxhaus (sie bot unter anderem Schallplatten an) wurde 1923 der erste deutsche Rundfunksender in Betrieb genommen. In dem nachempfundenen Raum wurden die ersten Ton-Übertragungen live vorgenommen.  Die Wanddecken  und Tücher an der Zimmerdecke sollten den Raumhall reduzieren. Zu sehen ist ein Mikrophon (auf zwei Büchern), ein Plattenspielerschrank und ein Klavier.
  2. Wohnzimmer der zwanziger Jahre. Eine typische überladene "Wohnzimmerlandschaft". Ein Radio mit Trichterlausprecher  und im Hintergrund eine Phonographen-Truhe ist zu sehen.
  3. Radioladen. Solche Geschäfte waren typisch in kleinen Städten. Dieser hier zeigt eine Szene von ca. 1939. Neben den ca 20 Geräten waren auch noch Radios in dem kleinen Schaufensterteil links platziert.
  4. Radiowerkstatt. Zu dem obigen Radioladen gehörte natürlich auch eine Werkstatt, in der Radios repariert wurden und nach einem Probelauf wieder an den Kunden zurückgegeben wurden. Die Werkstatt war oft auf einem Hof oder im Erdgeschoss nach hinten raus gelegen.
  5. Fernsehstube. Mitte der dreissiger Jahre wurde das noch junge mechanische Fernsehen noch nicht in Privathaushalten angeboten. Vielmehr richtete die Reichspost sogenannte Fernsehstuben ein, wo das Publikum öffenlich vor noch recht kleinen Fernsehgeräte die Versuchssendungen betrachten konnte, insbesondere zur Olympiade 1936 in Berlin waren diese Stuben sehr gut besucht.
  6. Luftschutzkeller. Im zweiten Weltkrieg wurden neben den Angriffen der deutschen Luftwaffe auf Gebiete der Kriegsgegner auch Angriffe der US-Amerikaner und Britten auf deutsche Städte geflogen. In vielen deutschen Wohnhäusern gab es zum "Schutz" vor Bomben sogenannte Luftschutzräume oder Luftschutzkeller. Die Räume waren oft speziell ausgestattet, wie mit Feuerschutztüren, zusätzlicher Aussteifung, Notaustiegen, Mauerdurchbrüchen zu Nachbarhäusern, usw. Neben Stühlen, Liegen, Sandeimern, Löschdecken, Not-WC und Schippen gab es auch nicht selten ein Radio um Luftlagemeldungen abhören zu können. Viele Volksempfänger oder DKE's (Deutscher Kleinempfänger, auch "Goebbelsschnauze" genannt) waren so im Einsatz. Luftlagemeldungen lauteten z.B. "Achtung Achtung, wir bringen eine Luftlagemeldung. Feindliche Bomberverbände im Anflug auf den Großraum Berlin". Zwischen den Meldungen war eine tickende Uhr zu hören mit der Unterbrechung "... wir kommen wieder". Nährten sich die Bombenflugzeuge dem Großraum, wo der jeweilige Rundfunksender stand, wurde dieser u.U. abgeschaltet, um zu verhindern dass die Kundschafter-Flugzeuge eben diese Sender anpeilen konnten.
  7. Wohnzimmer der fünfziger Jahre. Ein einrichtes Zimmer der "Nierentisch-Mode". Eine große Kombitruhe mit Radio, Plattenspieler und Fernseher und ein Kofferradio zeigen typische Geräte dieser Jahre.
  8. Wohnzimmer der siebziger Jahre. Ein Zimmer mit einem kühlen sachlichen Design.

 

 

 

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