Das Rundfunk-Museum 2010

Internationale Funkausstellung 2010 (IFA)

 

ifa2010.jpgAuch in diesem Jahr (3.9.09-8.9.09) stand auf der Internationalen Funkausstellung Berlin eine recht große Ausstellungsfläche für das Museum zur Verfügung. So konnte wieder ein umfangreiches Exponate-Angebot präsentiert werden.

 

2010 haben wir wegen des Jubiläums "50 Funkaustellungen" eine spezielle Auswahl von Geräten aus den Funkausstellungsjahren ab 1926 bis zum Jahr 2000 gezeigt.

 

Es wurden drei große Schau-Vitrinen, zwei Podeste, ein Counter und  vier Meter Schauregale aufgestellt. Wir boten als Premiere unsere neue

3D-Stereo-CD "Libelle, Baby, Heinzelmann"

an und konnten darüber hinaus auch Stereo-Poster zeigen und verkaufen.

 

Eine spielbereite Musiktruhe mit verschiedenen Schallplattenvorführungen sorgten insbesondere bei jungen Standbesuchern für deutliches Interesse. Eine DVD-Demo über unser Museum lief auf einem Monitor.

 

In diesem Jahr arbeiteten wir mit SCHULE@IFA2010 zusammen. Hierbei besuchten uns mehrmals pro Ausstellungstag Schülergruppen. Von uns gebriefte Guids informierten die Schüler über die Rundfunkhistorie und die Exponate. Auch eine kleine DVD-gestützte Einführung gab es dazu am Stand. So konnten wir auch junge Menschen gezielt auf unser Museum hinweisen und ihnen die "Dampfradios" nahebringen.

 

Um die vielen Nachfragen zum Deutschen Rundfunk-Museum nachhaltiger beantworten zu können, lagen neben Publikationen des Museums auch zwei  Flyer-Typen aus. Zusätzlich boten wir einen Teil unser Publikationen an.

 

Der Stand wurde von ca. 12000 Messe-Gästen besucht, unser Team "mußte" viele Fragen beantworten. Zum Team gehörten:  Wolfram Behrensmeier, Thorsten Johanningmeier,  Norbert Nordmeyer, Johannes Penno, Peter Rahn, Rainer Steinführ, Boris Witke, Hubert Zach. Auch die Vorstandsmitglieder waren wiederholt am Stand und kümmerten sich mit um das Publikum.

 

Unser Stand befand sich in Halle 2.2 , Stand 110.

 

mehr.jpg Photos

 

 


 

Veranstaltungsreihe "Technische Plaudereien"

 

Traditionsgemäß setzten wir auch in diesem Jahr unsere Veranstaltungsreihe fort.  Dabei gab es  zwei  Veranstaltungen mit  jeweils mehr als 20 Teilnehmern.

 

1) 15.10.2010. Die blaue Post der DDR - Fahrzeuge des Rundfunks und Fernsehens

 


blaue_post.jpg 

Das DRA und das DRM luden am 15.10.2010 zur Erröffnung einer Sonderausstellung ein. Der Modellbauer Dieter Fichtner hat in langer und sorgfältiger Arbeit eine große Zahl von Modellen im Maßstab 1:87 aus den Jahren der DDR-Rundfunk- und Fernsehtechnik geschaffen. Da die Originale kaum noch vorhanden sind, bringt diese Sammlung einen einzigartigen Blick auf die vergangenen Jahrzehnte.   Sehen Sie sich bitte auf unserer Photo-Galerie-Seite einige Beispiele der Exponate an. Die Ausstellung ist noch bis zum 17.02.2011 zu besichtigen.

 

Zitat aus der Presse-Mitteilung des DRA:   

"Die so genannte „Blaue Post“ war organisatorisch dem Ministerium für Post- und Fernmeldewesen der DDR unterstellt, das im Wesentlichen über die Deutsche Post der DDR in Erscheinung trat, die wiederum das alleinige Recht der Nachrichtenbeförderung und -übermittlung in der DDR innehatte. Zu den Aufgaben gehörten u.a. die studiotechnische Produktion (Rundfunk und Fernsehen), die Übertragung und Abstrahlung von Programmen des Rundfunks und des Fernsehens sowie die Funkkontroll-, Mess- und Entstördienste.

 

Gezeigt werden ca. 170 Fahrzeugmodelle. Diese modellhafte Darstellung von Übertragungstechnik besteht größtenteils aus Umbauten handelsüblicher Modellfahrzeuge. Diese Sonderanfertigungen des Leihgebers Dieter Fichtner sind nicht im Fachhandel erhältlich. Ein Teil der Modelle ist, mit viel Liebe zum Detail, in Dioramen anschaulich dargestellt."

 

mehr.jpg Photos von der Ausstellung 

 



 

kw-sender.jpg2) 05.11.2010. Besichtigung des Britzer Rundfunksenders des Deutschlandradio Kuktur


Im vorigen Jahr hatten wir die Sendestudios des Deutschlandradio Kultur in Berlin besichtigt. Folgerichtig stand in diesem Jahr die Sendeseite auf dem Besichtigungsprogramm. Der Sender Berlin-Britz hatte ursprünglich das Programm von RIAS Berlin über Jahrzehnte abgestrahlt. Nach der deutschen Wiedervereinigung entfiel bald die Grundlage für den RIAS. Er ging in Deutschlandradio Berlin und später Deutschlandradio Kultur über. Derzeit wird von Britz  2 x Mittelwelle (AM 990 kHz und DRM 855 kHz) und Kurzwelle AM 6190 kHz (Deutschlandfunk) gesendet. Der Kurzwellensender ist ein "lebender" Röhren-Museumssender, der wohl leider 2011 seinen Betrieb einstellen wird.

 

Wir wurden kompetent von Herrn Dary geführt und erfuhren viel über die Geschichte und Zukunft der Sendestelle. Es gab sogar eine kleine Geräteausstellung von historischem Sende-Gerät und Zubehör und konnten auch eine Dampfradio-Ausstellung besichtigen. Die über zwei Stunden waren fast zu schnell vorbei. Nach der Führung trafen sich noch über zehn Teilnehmer zum WGF-Stammtisch in einem nahen mexikanischen Restaurant.

 

mehr.jpg  Photos

 

mehr.jpg  Photos und Informationen auf den Seiten unseres Vereinsmitgliedes Rainer Steinführ.

 

 


 

 

3D-Photo-CD "Libelle, Baby, Heinzelmann"

 

3d-cd-x.jpg

Räumlich wirkende Photos von Radios bieten zusätzliche Informationen für den Betrachter. Jedes Bilddetail tritt tiefengestaffelt zu Tage.

 

3d-cdx.jpgDas Deutsche Rundfunk-Museum hat eine Auswahl von Geräten aus vergangenen Jahrzehnten als 3D-Photos  zusammengestellt und zu jedem Radio eine detailierte technische Beschreibung zugefügt. Die Auswahl steht zusammen mit einem Booklet und einer Stereo-Betrachtungsbrille als CD-ROM (im Windows und Apple-Format) für Interessenten in unserem Online-Shop bereit.

 

Die CD wird einfach in das Laufwerk des PC gelegt. Die CD startet automatisch und zeigt ein Auswahlmenü der Photos und Informationen. Man setzt sich die Stereobrille auf (auch für Brillenträger geeignet) und schon taucht man in die Welt des räumlichen Sehens ein.

 

mehr.jpg 3D-CD im Online-Shop

 

 


 

 

Rettung des ersten Nachkriegsfernsehsenders des SFB

 

Das Museum erhielt vor Jahrzehnten den ersten Fernsehsenders des SFB nach dessen Demontage direkt unter dem Funkturm zur Aufbewahrung und Präsentation. Der mehrteilige Sendeschrank wurde in den Museumsräumen aufgebaut und war über die Jahre immer ein Highlight bei den Besuchern. Nachdem das Museum die Räume unter den Funkturm aufgeben musste, wurde der rundfunkhistorisch interessante Sender zuerst in der Sendestelle Nauen (im dortigen historischen Sendegebäude) gelagert und kam 2010 zur Lagerung in das "Haus des Rundfunks" in der Masurenalle in Berlin.

 

Leider können wir derzeit diesen sicher beeindruckenden Sender nicht dem Publikum zeigen.

 

 

 

 

Start-Seite / Menü Alt

 

 RST  19.11.2010 20.11.2011

designed by Constantin Fahl Web Service

© 1998-2012 Deutsches Rundfunk-Museum e.V. | Besucherzähler: 467.348
Kontakt & Impressum | Sitemap | Admin-Login | Seitenanfang ↑