Vertreter der Rundfunkanstalten, der Industrie, der Fachpresse, des Berliner Senators für Wissenschaft und Kunst, der Universität und der Gewerkschaften traten am 30. November 1964 als Gründungsausschuss zusammen, um den Verein Deutsches Rundfunk-Museum zu gründen. Nach der Satzung soll der Verein die Sammlung und Darstellung aller Tatbestände betreiben, die für die geschichtliche Entwicklung des Rundfunks in Deutschland wichtig sind. Als Vorstandsmitglieder wurden damals folgende Herren gewählt:
1. Vorsitzender: Senatsdirektor a. D. Dr. Hans Hirschfeld
2. Vorsitzender: Bruno Voigt
Direktor: Dr. Herbert Antoine.
Das Museum, für das der Berliner Senat eine Starthilfe von 150 000 DM bereitgestellt hatte, wurde auf dem Messegelände zu Füssen des Funkturms im ehemaligen Senderhaus des Senders Freies Berlin am 25. August 1967 eröffnet. Nach 30 Jahren Museumsbetrieb musste der Verein das Gebäude Ende 1997 räumen, die Messegesellschaft hatte Eigenbedarf angemeldet. Die Sammlung fand eine neue Heimat beim Deutschen Rundfunkarchiv in Babelsberg und kann weiterhin vom Deutschen Rundfunk-Museum für Ausstellungen genutzt werden.
Der Vorstand
Dem heutigen Vorstand, für 2 Jahre gewählt von der Mitgliederversammlung am 1. März 2008, gehören an:
Vorsitzender: Hans-Bodo von Dincklage
Stellv. Vorsitzender: Dr. Jörg-Uwe Fischer (DRA)
Beisitzerin: Marita Held (FS-Redakteurin/RBB)
Beisitzerin: Marion Schwarzkopf
Beisitzer: Ulrich Thiele
Beirätin: Sandra Smarsch (Öffentlichkeitsarbeit)
Beirat: Rainer Steinführ (Internet und Technik) (RST)
Mitarbeiter. Büro / Organisation: Thorsten Johanningmeier
Mitarbeiter. Technischer Berater / WEB-Master: Rainer Steinführ (RST)
Mitarbeiter. Sammlung/Werkstatt: Johannes Penno
Die Mitglieder:
Der Verein Deutsches Rundfunk-Museum e.V. hat zur Zeit ca. 100 Mitglieder. Jede natürliche oder juristische Person kann Mitglied des Vereins werden. Die Mitgliedschaft wird erworben durch schriftliche Beitrittserklärung und deren Annahme durch den Vorstand. Der Mitgliedsbeitrag beträgt für natürliche Personen mindestens Euro 50,- pro Jahr, für juristische Personen mindestens Euro 500,- pro Jahr. Der Vorstand kann in Ausnahmefällen Beitragsermäßigung beschließen.
Mitglied werden:
Sie haben Interesse an der deutschen Rundfunkgeschichte? Sie sammeln Radios oder haben einen anderen Bezug zu historischer Rundfunktechnik? Sie möchten die Arbeit des Vereins mit einer Mitgliedschaft fördern? Dann werden Sie Mitglied bei uns!
Laden Sie das Beitrittsformular (im PDF-Format) herunter, drucken Sie es aus und senden es uns ausgefüllt an die unten angegebene Anschrift zu. Wenn Ihr Browser keine PDF-Dateien zeigen kann, nutzen Sie unser Kontaktformular und teilen Sie dort ihre Anschrift mit, wir senden Ihnen dann den Antrag zu.
Publikationen:
Der Verein hat in den zurückliegenden Jahren satzungsgemäß diverse Publikationen herausgebracht. Noch vorhandene Exemplare können über uns bestellt werden (siehe Publikationen).
Das seit 1992 in Zusammenarbeit mit dem Archiv Verlag Braunschweig in Form eines Sammelwerkes publizierte “Archiv des Rundfunk-Museums” gibt einen eindrucksvollen Überblick über die Gerätesammlung mit ausführlichen illustrierten Beschreibungen aller Exponate des Deutschen Rundfunk-Museums. Diese Loseblatt-Sammlung wird Ende 2009 auslaufen, Restbestände zurückliegender Jahre können ebenfalls bei uns bestellt werden.
Ausleihe von Exponaten:
Für wissenschaftliche Demonstrationen, Ausstellungen, Filme, Fernsehproduktionen. Details.
Bibliothek:
Ca. 3.000 Bücher, Fach- und Programmzeitschriften, Schaltbildersammlungen (ab 20er Jahre) etc. (Ausleihe möglich, Recherche vor Ort nach Anmeldung)
Fotoarchiv:
Ca. 4.000 Fotos (20er Jahre bis heute).
Online-Ausstellung:
Grosse Online-Präsentation von Geräten mit technischen Details und Photos. Dieser Bereich wird derzeit (2009 / 2010) ausgebaut.
EX / RST 02.12.2009
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