Eröffnung des Museums am 24.08.1967

Zur Arbeit und Zielsetzung des Deutschen Rundfunk-Museums

 

"Das Abgeordnetenhaus und der Senat von Berlin haben den Gedanken, in Berlin ein Rundfunk-Museum zu errichten, begrüsst und gefördet, weil sich alle Beteiligten - Rundfunkanstalten, Funkindustrie, Fachpresse und Bundespost - darüber einig waren, dass Berlin als Ursprungsort des deutschen Rundfunks historisch und sachlich der gegebene Standort für eine solche Einrichtung ist."

 

Dies waren Worte zur Eröffnung des Deutschen Rundfunk-Museums Berlin am 24. August 1967 vom Senator für Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. Werner Stein. Das Museum fand Unterkunft in den Räumen des Senders Witzleben, der bis 1989 vom Sender Freies Berlin als Notsendestation genutzt wurde. Damit wurde ein historischer Standort gefunden, direkt zu Füssen des Berliner Funkturms.

 

 

Alfred Braun bei der Eröffnung am 24.8.1967

 

Als Träger des Museums wurde ein eingetragener Verein gegründet. Dem Gründungsvorstand gehörten an: Dr. Hans Hirschfeld, 1. Vorsitzender; Ing. Bruno Voigt, 2. Vorsitzender; Dr. Herbert Antoine, Initiator und Direktor

 

Der Verein arbeitet auf gemeinnütziger Grundlage mit folgender Zielsetzung: Wissenschaft, Kunst, Erziehung, Volks- und Berufsbildung sollen gefördert werden durch:

  1. Sammlung, Systematisierung und Darstellung aller Gegenstände, Unterlagen und Tatbestände, die für die geschichtliche Entwicklung des Rundfunks in Deutschland (Hörfunk und Fernsehen) wichtig sind;
  2. Veranstaltung von Ausstellungen;
  3. Bereitstellung von Leihgaben für wissenschaftliche Demonstrationen, Filme, Fernsehproduktionen;
  4. Herstellung von Kontakten mit ähnlichen Einrichtungen anderer Staaten und Pflege eines engen Kontaktes mit der internationalen wissenschaftlichen Fachwelt;
  5. Herausgabe von Publikationen: a) Katalog, b) Schriftenreihe, c) Schallplatten/Cassetten.

 

 

Das Museumsgebäude 1967

 

In seiner Anfangsphase konzentrierte sich das Museum darauf - und leistete auf diesem Gebiet Pionierarbeit -, technische Geräte zu sammeln und zu ordnen, um einen möglichst umfangreichen Einblick in die technische Entwicklung der Rundfunkindustrie bieten zu können. Historische Fachliteratur vervollständigte die Sammlung, die im grossen und ganzen auf den technisch versierten Fachmann zugeschnitten war.

 

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